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Schön war die Zeit - eurofestival zupfmusik 2026

Alle vier Jahre wieder pilgert die Zupferwelt (nach einem Corona-bedingten Aussetzer) zum eurofestival zupfmusik, das vom 14. bis 17. Mai 2026 bereits zum vierten Mal in Bruchsal stattfand. Eine gute Gelegenheit für das BZO, seinem scheidenden Dirigenten Jan-Paul Reinke ein letztes Mal eine große Bühne zu bieten.

Im Freitagabend-Konzert befand sich das BZO mit den Landeszupforchestern NRW und Nord sowie dem Ensemble del Pesciolino in guter Gesellschaft. Auftrittsbedingt konnten wir zwar nur die Nordrheinwestfalen unter der Leitung des uns vertrauten und wie immer souveränen Christian Wernicke hören, aber sie boten wahrlich einen gelungenen Start in einen vielversprechenden Abend.

Im Mittelpunkt unseres Beitrags stand, zwischen Zambra von Joaquín Turina und der

Schnipseljagd von Christopher Grafschmidt, der 1. Satz aus einem Klavierkonzert von Georg Joseph („Abbé“) Vogler, einem Vertreter der sogenannten Mannheimer Schule, aus der ja auch – mit einem gewissen Generationenversatz und im weitesten Sinne – unser Dirigent (und in diesem Fall Solist) stammt. Wie auch bei dem Konzert am 26. April in Freiburg (siehe Bericht Arbeitsphase in Staufen mit Konzert in Freiburg April 2026) war das Klavier bühnentechnisch bedingt eine Stufe höher als das Orchester platziert, aber daran waren wir ja nun schon gewöhnt, zumal unser Konzertmeister Marius Göhringer die Sache wie gewohnt im Griff hatte. Jan-Paul gab alles, spielte, als wär’s das letzte

Mal – was es ja auch war, sein letzter Auftritt mit dem BZO nach gut 7 Jahren gemeinsamen Musizierens. Ein erfolgreicher Abschluss, der anschließend in geselligem Beisammensein ausklang.


Christopher Grafschmidt



 
 
 

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