Dirigent

Reiner Schuhenn


ist seit 1999 an der Hochschule für Musik und Tanz Köln Professor für Chor- und Orchesterleitung, sowie Leiter des Madrigal- und des Hochschulchores; von 2009 bis 2013 war er auch Rektor der Hochschule sowie stellvertretender Vorsitzender der RKM (Rektorenkonferenz). Schuhenn war bis 2020 des weiteren Mitglied des Hochschulrates sowie
dessen stellv. Vorsitzender an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover.

 

Bis 2018 Vizepräsident des Allgemeinen Cäcilienverbandes ACV, bis 2016 Mitglied im Präsidium des Deutschen Musikrates, ebenfalls bis 2018 langjähriges Mitglied im Projektbeirat des Deutschen Chorwettbewerbs.

Schuhenn war sechzehn Jahre lang künstlerischer Leiter des Bonner Figuralchors sowie bis 2018 Leiter des symphonischen Aachener Studentenorchesters.

 

Schuhenn war zuvor Kirchenmusiker in Ravensburg, Dirigent des Oberschwäbischen Kammerorchesters, Lehrbeauftragter an der Päd. Hochschule Weingarten für Dirigieren, an der Hochschule für Kirchenmusik Rottenburg sowie an der Folkwang Universität der Künste in Essen.

Von 1994 bis 1999 Leiter des Referats Kirchenmusik der Diözese Essen (Bischöflicher Beauftragter für Kirchenmusik) und Dirigent des Essener Domchores.

 

Rundfunk- und Fernsehaufnahmen (u.a. SWR, WDR, ORF, ARD, ZDF), Jurytätigkeit bei Wettbewerben, Gastdirigate, zahlreiche Konzerte im In- und Ausland; Publikationen von Fachbüchern und Noteneditionen, u.a. "Das Alternative Chorleitungsbuch" (Schott Music), Herausgeber des Chorbuches "A Tré", Mitherausgeber des "Kölner Chorbuches", des Handbuchs "Musik im Raum der Kirche", Autor und Mitherausgeber von "Basiswissen Kirchenmusik" Band II (Carus Verlag) und eines Buches über die Oratorien von Franz Schmidt (Doblinger).

Ganz besondere Beachtung erfuhr seine neueste Publikation "Chorleitung konkret" (September 2019, Schott Mainz).

 

Schuhenn studierte in Stuttgart und Wien Schulmusik, Kirchenmusik, Philosophie, Germanistik, Konzertfach Orgel und Dirigieren. Seine Lehrer waren u.a. Bernhard Ader, Dieter Kurz, Sergiu Celibidache, Otmar Suitner und Peter Planyavsky.