top of page
Vita des Badischen Zupforchesters (BZO)

Das Badische Zupforchester wurde 1971 als Landesorchester des Bundes Deutscher Zupfmusiker, Landesverband Baden-Württemberg, gegründet und wird vom Land Baden-Württemberg unterstützt. Als Auswahlensemble vereint es erfahrene Musikerinnen und Musiker aus Zupfmusikvereinen vorwiegend aus Baden – darunter zahlreiche Stimmführerinnen und Stimmführer sowie Ensembleleitende.

Das vielseitige Repertoire reicht von Originalkompositionen des 20. und 21. Jahrhunderts bis zu Bearbeitungen ausgewählter Werke von der Renaissance bis zur Romantik. Einen besonderen Stellenwert nimmt die zeitgenössische Zupfmusik ein. Uraufführungen, die langjährige Zusammenarbeit mit Komponisten wie Christopher Grafschmidt sowie Projekte mit Solisten, Bläsern, Schlagwerk und anderen Orchestern erweitern immer wieder das musikalische Spektrum des BZO.

Zahlreiche Rundfunkproduktionen sowie Schallplatten- und CD-Einspielungen dokumentieren das künstlerische Schaffen des Orchesters. Professionelle Konzertmitschnitte und ein stetig wachsendes Videoarchiv sind auch auf dem YouTube-Kanal des BZO zu erleben.

Die ersten 25 Jahre wurde das Orchester maßgeblich von Wolfgang Bast geprägt. In den folgenden Jahrzehnten arbeitete es mit Dirigenten wie Volker Gerland, Hartmut Klug, Arnold Sesterheim, Reiner Schuhenn, Timothy Schwarz und Christian Wernicke zusammen. Von 2019 bis Mai 2026 lag die musikalische Leitung bei Jan-Paul Reinke. Ende 2026 übernimmt Reiner Schuhenn erneut die Leitung des BZO.

Beim bundesweiten Wettbewerb für Auswahlorchester 2018 in Trossingen gewann das BZO den ersten Preis. Ein weiterer künstlerischer Höhepunkt war der gemeinsame Auftritt mit dem israelischen Mandolinenvirtuosen Avi Avital beim Landesmusikfest 2022 in Mannheim.

Konzertreisen nach Australien, Bulgarien, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Italien, Luxemburg und Spanien sowie gemeinsame Projekte mit internationalen Partnerorchestern unterstreichen die Rolle des BZO als musikalischer Kulturbotschafter Baden-Württembergs.

Das Orchester
2022 BZO - 9_edited_edited.png

© 2026 Badisches Zupforchester

bottom of page