"Das BZO 2021 - alles gemacht was machbar war" und viel Spaß und Freude dabei gehabt

Eigentlich hätte am 1. Advent das 50-jährige Bestehen des Badischen Zupforchesters mit einem Konzert und einem Empfang gefeiert werden sollen. Mit viel Arbeit war alles vorbereitet: eine sehr ansprechende Festschrift, Plakate und Banner frisch gedruckt, die Gäste hatten sich angemeldet. Doch Corona, d. h. die hochschnellenden Infektionszahlen, haben es unmöglich gemacht, gemeinsam zu feiern. So haben wir schweren Herzens das Konzert abgesagt, uns aber trotzdem getroffen (unter 2G+-Bedingungen). Es wurde ein sehr schönes Wochenende. Das Programm wurde gekürzt, sodass wir uns auf die Stücke konzentrieren konnten, die wir am Sonntag aufnehmen wollten: Schwaen, Abendmusik; Bartok, Rumänische Tänze; Mendelssohn, Sinfonia X und Wölki, Concertino d-moll. Dieses Oboenkonzert hat ganz besonders viel Freude bereitet. Wunderbar mitreißend Oboe gespielt hat ein alter Bekannter, der früher schon häufig solistisch für das BZO tätig war, als Wolfgang Bast das Orchester dirigierte: Marcus Kappis. Obwohl wir uns lange Jahre nicht gesehen hatten, waren wir uns doch schnell wieder vertraut. Marcus Kappis ist ein sehr engagierter Solist, der auch genau weiß, was er vom Orchester erwartet. Das gemeinsame Musizieren hat einfach Spaß gemacht.


Besonderer Dank gebührt wie immer Gerhard Wetzel, der unermüdlich für uns organisiert, auslotet, unter welchen Bedingungen denn wohl gespielt werden darf, und niemals aufgibt. Dank gilt unserem Dirigenten Jan-Paul Reinke, der das Orchester fordert und mit Humor und Einfühlungsvermögen leitet. Dank gilt schließlich auch Lukas Krüger, der die Aufnahmen völlig unkompliziert durchgeführt hat.


Ich glaube für alle sprechen zu können, wenn ich sage, dass wir alle sehr froh waren, trotz Corona gemeinsam Musik machen zu können. Sehr gespannt sind wir auf die Aufnahmen, die demnächst auf dieser Seite zu finden sein werden.


Diemut Zittel



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